„Zack, und plötzlich war die Zukunft fott“

Tablet in roter, dicker Hülle mit QR-Code

Eine digitale Rallye durch Porz. Entstanden im Rahmen der Weiterbildung Inklusive Medienarbeit. Von Bianca Rilinger

Das Projektplakat zum Herunterladen

Projektdurchführende
Bianca Rilinger

Einrichtung, in der ich tätig bin
Inklusive OT Ohmstraße

Das mache ich dort
Leiterin der Einrichtung mit pädagogischen Schwerpunkten
Mädchen- und Medienarbeit

Ich habe an der Weiterbildung teilgenommen, weil …
… ich medienpädagogische Angebote nachhaltig in der Einrichtung verankern und meine erworbenen Kompetenzen an meine Mitarbeiter*innen weitergeben möchte.

Das nehme ich aus der Weiterbildung/ meinem Projekt mit und möchte ich in Zukunft weiter umsetzen
Ich möchte in Zukunft weiterhin mutig sein und mich mit neuen Apps und neuer Technik vertraut machen und spannende, für die Besucher*innen neue, Projekte in der Einrichtung anbieten.

Das haben wir gemacht
Das Projekt „Zack, und plötzlich war die Zukunft fott“ hatte das primäre Ziel den teilnehmenden Jugendlichen mit und ohne Behinderung die für sie neue App Actionbound näherzubringen und sich mit ihr kreativ auseinanderzusetzen. Hierfür erstellte ich im Vorfeld eine Rallye, die die Jugendlichen im Haus der Inklusiven OT Ohmstraße ausprobieren konnten. Dies ermöglichte ihnen einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der App und sollte die Jugendlichen zum Nachmachen motivieren. Ein Jugendlicher überlegte sich zu Beginn eine spannende Geschichte zur Zukunft in Porz und warum sie in Gefahr sein könnte. Die Gruppe war begeistert von der Idee. So verbrachten wir zwei Nachmittage damit das Umfeld der OT zu erkunden, uns spannende und witzige Aufgaben zu überlegen und auszuprobieren, Kurzfilme und Fotos zu schießen und diese mit der App Greenscreen zu bearbeiten. All das machten wir mit einem Tablet. Die Rallye selbst erstellten wir aber mit dem Laptop. Jeder der Jugendlichen hatte sich zwei bis drei Fragen oder Aufgaben überlegt, die er/sie dann in die Rallye einbaute und mit Texten und Fotos versah. An dem Projekt nahmen drei Jugendliche teil, von denen ein Jugendlicher eine Lese- und Rechtschreibschwäche und einer eine Behinderung aus dem Autismusspektrum hat.

Das lief besonders gut
Die Jugendlichen hatten total Spaß daran, sich Aufgaben und Fragen für die Rallye zu überlegen und die Fotos für die Rallye mit Hilfe der App Greenscreen
zu bearbeiten. Sie suchten sich selbstständig lizenzfreie Dinosaurierbilder aus dem Internet, die ausgeschnitten und mit der App in die Fotos eingebaut wurden. Besonders positiv war auch, dass einer der Teilnehmenden seine Aufgaben und Texte komplett ungehemmt in die Rallye einfügte, weil er sich sicher war, dass er nicht auf Grund von Rechtschreibfehlern ständig korrigiert werden würde. Wir haben im Vorfeld die Absprache getroffen, dass alle ihre Texte so schreiben, wie sie diese für gut halten und ich, nachdem alles
fertig war und die Teilnehmenden weg waren, nochmal alle Fehler verbessere.

Das waren Stolpersteine
Es war auf jeden Fall gut im Vorfeld zu wissen, dass die Erstellung der Rallye nur auf dem Laptop möglich ist und dafür zu sorgen, dass Zeit eingeplant ist, Fotos und Filmmaterial zwischen den Medien Laptop und Tablet zu verschieben. Ebenso war es sinnvoll im Vorfeld eine eigene Rallye zu erstellen, um die Handhabung der App zu testen und beim Erstellen mit den Teilnehmenden nicht lange suchen zu müssen.

Anzahl der Teilnehmenden: 3
Alter der Teilnehmenden: 6 – 8 Jahre
Dauer: 2 aufeinanderfolgende Tage zu je 5 Stunden
Hauptmedium: Actionbound

 

KategorienAllgemein