Vielfalt und Toleranz: Ein Comic-Workshop von André Naujoks und Birgitt Nehring

Comic- und Playmobilfiguren tanzen auf der Straße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der zweiten Herbstferienwoche in NRW vom 17. bis  21.10.2016 haben wir bei barrierefrei kommunizieren! in Bonn einen Comic-Workshop angeboten. Der Workshop war Teil des aktuellen Projekts Nimm! on Tour: Jugendliche erstellen dabei Medienprodukte und  setzen sich dabei mit den Themen Vielfalt, Verschiedenheit, Toleranz und zugleich Barrierefreiheit auseinander. 

Zwei Mädchen, lächelnd.

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt sechs Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren nahmen das Angebot wahr. Das Thema sollte mit einer Comicgeschichte umgesetzt werden, die auch später zum Projektabschluss veröffentlicht wird. Genau wie das Thema, war auch die Gruppe sehr vielfältig: Kinder mit Behinderung, mit Migrations- sowie mit Fluchthintergrund nahmen teil, einige konnten sich neben ihrer Muttersprache nur in Englisch verständigen. Zunächst wurden den Jugendlichen die Werkzeuge zum Erstellen eines Comics vermittelt: Dabei wurde viel mit Übungsbildern und Vorzeigen gearbeitet, so dass die medientechnische Umsetzung schnell kein Problem mehr war. Weitaus schwieriger fiel es den Jugendlichen jedoch selbst eine Geschichte zu entwickeln. Wir gaben Anstöße, jedoch hatten wir den Anspruch, dass die Jugendlichen ihre Geschichte selbst entwickeln.

Comicausschnitt mit Minecraftmaterial

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich gelang dies auch. Schnell war den drei Jungen klar, wie sie ihre Geschichte darstellen würden. Alle drei sind begeisterte Minecraft-Gamer. So wurde schnell unser Minecraft-Server in Beschlag genommen und eine eigene Welt für ihre Geschichte gebaut. Eine neue Form des Bastelns, die ich auch noch nie in einem Projekt als Material verwendet hatte!

Mädchen zeichnet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die drei Mädchen entwickelten zusammen eine Geschichte, in der sie sich mit der ungewohnten Umgebung in einem anderen Land und Kultur auseinandersetzten. Interessant war, dass sich grundsätzlich Englisch als Kommunikationssprache durchsetzte. Auch die Hilfsbereitschaft untereinander und die Bereitschaft, trotz der nicht einfachen Kommunikation, sich auf den oder die andere/n einzulassen, war beeindruckend. Letztendlich war dieses Team selbst das beste Beispiel für Vielfalt und Toleranz.

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