Camp Nimm! 2017 am 14.09.2017: Das war unser erstes Barcamp

Teilnehmende des Barcamps Camp NimmAufregend war das, am 14.09.2017, bei unserem ersten Barcamp in der Jugendherberge Düsseldorf: Werden sich genug Leute anmelden? Ist das Format spannend für sie oder eher abschreckend – da man im Vorfeld nicht weiß, was passieren wird und welche Themen diskutiert werden? Werden sie das Barcamp-Format verstehen und sich trauen, genug Sessions anzubieten?

Die Vorbereitung

Teilnehmende des Barcamps Camp NimmBei einem Barcamp ist eine gute Vorbereitung und Vorab-Kommunikation natürlich sehr wichtig, um für die Teilnehmenden einen angenehmen Rahmen zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen. Letztlich hat man als Veranstalter-Team aber nicht alles in der Hand und muss mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor leben können. Für die Barcamp-Vorbereitung haben wir folgende OER-Ressource genutzt:

Eisfeld-Reschke, Jörg/Peyer, Lisa/Seitz, Daniel: JugendBarCamp. Ein Leitfaden für Praktiker. Berlin. 2013

Und außerdem die kostenfreie Camper-Plattform. Auf unserer Camp-Nimm!- Veranstaltungsseite und auf Twitter unter dem Hashtag #camp_nimm kann man auch noch Camp-Nimm!- Nachlese betreiben.

Die Sessions

Teilnehmende des Camp Nimm!Der Vertrauensvorschuss hat sich voll gelohnt, denn die Teilnehmenden gestalteten ein äußerst vielfältiges Programm. Den Sessionplan kann man online hier einsehen, klickt man auf die einzelnen Sessions gelangt man zu den Sessionprotokollen. In den nächsten Tagen werden wir diese noch zu einer gut lesbaren Barcamp-Dokumentation zusammenfügen!

Grafische Dokumentation der Session von Heiko WolfFolgende Sessions wurden durchgeführt:

Grafische Dokumentation der Session Einfach barrierefrei

    • Storytelling und Leiche Sprache (Heiko Wolf)
    • Leichte Sprache// Einfach barrierefrei: Schöne neue Welt? (David Krützkamp, Lebenshilfe Münster)
    • Digitale Hilfen im (inklusiven) Unterricht (Thomas Beckermann; Kreismedienzentrum Göttingen)
    • Inklusive Medienarbeit mit jungen Geflüchteten (André Naujoks, Birgitt Nehring, barrierefrei kommunizieren! Bonn)
    • Bedeutung der Sprachausgaben für die Informationsverarbeitung am Beispiel von Non Visual Desktop Access (NVDA) und Voice Over – Ein Blick auf die Zukunft (Adriani Ionut Botez)
    • Der Kern der Sache – Was ist inklusive Medienarbeit (Melanie Schaumburg, Universität Oldenburg)

 

Die Moderation

Die Moderatoren von Camp Nimm und Session-TeilgebendeFür die Moderation konnten wir zwei tolle Menschen aus unserem Inklusions-Scout-Netzwerk gewinnen:

Grafische Dokumentation der Session Bedeutung der Sprachausgaben für die Informationsverarbeitung am Beispiel von Non Visual Desktop Access (NVDA) und Voice Over – Ein Blick auf die Zukunft

  • Michael Wahl ist Referent im Sozialministerium Rheinland-Pfalz und konnte glücklicherweise schon reichhaltige Barcamp-Erfahrungen miteinbringen. Er ist Film-Fan und Mitgründer eines Audiodeskription-Netzwerk. Einige seiner Themen kann man auf dem Aktion-Mensch-Blog nachlesen. Infos zu Michael Wahl als Nimm!-Inklusionscout.
  • Ramona Schösse ist Medienpädagogin im Soziokulturellen Zentrum Die Welle gGmbH in Remscheid. Sie hat langjährige Erfahrungen in der Durchführung kreativer, inklusiver Medienprojekte mit den verschiedensten Zielgruppen und gibt ihr Wissen als Inklusionsscout in Multiplikator/innenschulungen weiter.

Die Bilder

Teilnehmende von Camp NimmDie grafischen Dokumentationen der Sessions “Einfach barrierefrei”, “Storytelling und Leichte Sprache” und “Bedeutung der Sprachausgaben für die Informationsverarbeitung am Beispiel von Non Visual Desktop Access (NVDA) und Voice Over – Ein Blick auf die Zukunft” wurden von Johannes Benedix vom Projekt NetzStecker der Lebenshilfe Münster angefertigt. Wir haben uns sehr gefreut über die tollen Zeichnungen, vielen Dank dafür!

Die Meinungen

Die Moderatoren Michael Wahl und Ramona Schösse

 

 

 

 

 

 

 

 

“Ein tolles Format, so ein Barcamp, wir haben sehr viel mitnehmen können. Besonders schön war der Austausch mit so vielen anderen Medienpädagogen.”

„Super, dass so viele verschiedene Sessions angeboten wurden. Ich habe mich mit meinem Themen, die mich beschäftigen, gut vertreten gefühlt. Außerdem gab es die Möglichkeit über den eigenen Tellerrand zu gucken und zu sehen, was andere machen und wohin die Reise der inklusiven Medienpädagogik gehen kann“.

“Es war toll zu sehen, wie viele unterschiedliche Leute innerhalb von so kurzer Zeit zum Barcamp zusammengewachsen sind. Alle tauschten sich untereinander aus, es gab keine Barrieren mehr. Neue Kooperationen wurden anvisiert, Projektbeispiele gezeigt und vor allem Tipps gegeben wie das eine oder andere Projekt gelungen erweitert werden kann.”

 

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