Plakat für den ersten inklusiven Medienpreis

Erster inklusiver Medienpreis!

And the winner is…

Wie stellen sich junge Menschen die Zukunft vor? Was sind ihre Wünsche für die Zukunft? Und wie möchten sie zusammenleben? Inklusive Jugendgruppen aus NRW, die ein Medienprojekt zu diesem Thema durchführten, konnten sich mit ihrem dabei entstandenen Produkt und/ oder einem Projektbericht für unseren inklusiven Medienpreis bewerben! Ob als Kurzfilm oder Stop-Motion-Animation. Ob als Comic, Hörspiel oder Making-Projekt: Es waren keine Grenzen gesetzt! Eine unabhängige Jury bewertete die Einreichungen – und auf unserer Jubiläumsveranstaltung am 9.11.2019 in Düsseldorf gab es tolle Sachpreise zu gewinnen!

Mac-Bildschirm mit Audioschnittprogramm Audacity1. Preis, Inklusive OT Ohmstraße, Köln// Wir retten die Zukunft

Eine inklusive Gruppe aus sieben Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren aus der Inklusiven OT Ohmstraße im Kölner Stadtteil Porz-Eil setzte sich kritisch mit der Zukunft der Erde im Jahr 4019 auseinander. Die Gruppe hat sich intensiv mit dem Thema und den Herausforderungen beschäftigt und diese eindrucksvoll medial bearbeitet. Das dabei entstandene Hörspiel ist aktuell. Es wird Wissen vermittelt und das Fazit ist ein Aufruf zur Veränderung! Dabei ist die Story schlüssig, spannend und humorvoll umgesetzt. Es empfiehlt sich: Augen schließen, Ohren spitzen! Wir haben alle Fantasie und besonders bei diesem Hörspiel steigen innere Bilder hoch und können sich wunderbar entfalten. Deswegen prämierte die Jury diesen Beitrag mit dem 1. Preis. Zum Beitrag

Junge wird im Weltall entführt von einem Alien-Skelett2. Preis, Evangelischen Lydia-Gemeinde, Herzogenrath// Tag auf dem Mond

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen Tag im Weltall zu verbringen? In der Evangelischen Lydia-Gemeinde Herzogenrath ist dieser Traum für fünf Jugendliche in den Herbstferien in Erfüllung gegangen. Entstanden ist ein Film mit viel Liebe zum Detail und faszinierendem „Alien-Röntgencheck“ – eine wirklich kreative Idee, die auch technisch sehr gekonnt umgesetzt worden ist! Auch wenn es für alle Jugendlichen neu war mit iPad und Greenscreen zu arbeiten, wurden gekonnt verschiedene Apps miteinander kombiniert und mit Musik und Soundeffekten untermalt. Das ganze Projekt erweckt den Eindruck, dass hier mit viel Herzblut gearbeitet wurde. Deshalb war sich die Jury schnell einig, dass dieses besondere Werk, völlig zurecht den zweiten Platz verdient hat. Zum Beitrag

Mädchen liegend vor dem Greenscreen, damit es später aussieht als würde sie fliegen3. Preis, barrierefrei kommunizieren!, Bonn// Die Zukunft liegt in unserer Hand

Die Zukunft liegt in unserer Hand: Das ist das Thema des Projekts, das die Teilnehmenden des inklusiven Computertreffs Medien für alle! bei barrierefrei kommunizieren! in Bonn umgesetzt haben. Der inklusive Computertreff ist offen für alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung und wird auch viel von Heranwachsenden mit Fluchterfahrung besucht. Herausgekommen ist eine Fotoserie, die die individuellen Wünsche der Jugendlichen aufgreift. Das Projekt hat die Jury durch Kreativität und Vielseitigkeit überzeugt; die individuellen Träume und Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in diesem Projekt eindrucksvoll in Szene gesetzt. Sowohl technisch als auch inhaltlich lebt der Beitrag von einer klaren Botschaft, einer aktuellen Interpretation des Oberthemas und der hingebungsvollen Liebe zum Detail. Gerade die inklusive und interkulturelle Arbeit sowie die technisch gelungene Umsetzung der Greenscreen-Technik beeindruckte die Jury. Die facettenreiche Arbeit, gespickt mit bewegenden individuellen Geschichten und Wünschen, wird daher mit einem dritten Platz ausgezeichnet! Zum Beitrag

Kinder basteln Halloween-DekorationSonderpreis: Bennohaus Münster// Escape Room Tutorial

Die Teilhabe in allen Lebensbereichen ist eine unserer zentralen gesellschaftlichen Aufgaben. Das Projekt „Escape Room Tutorial“ zeigt ein exemplarisches Beispiel dafür, wie eine Änderung im Denken unser Handeln positiv beeinflussen kann. Im Rahmen einer Herbstferienaktion im Bennohaus Münster ist ein solcher Denkanstoß gegeben worden: Von Kindern im Alter zwischen 9 und 13 Jahren wurde ein Escape Room so geplant und gestaltet, dass alle Menschen unabhängig von ihren Fähigkeiten und körperlichen Voraussetzungen diesen nutzen können. Unter Anleitung der Medientrainer*innen versetzten sich die Kinder in die Rolle von Menschen mit verschiedenen Behinderungen, um für deren Bedarfe und Interessen sensibel zu werden. Davon ausgehend planten sie den Escape Room beispielsweise so, dass die Gänge so breit sind, dass auch Rollstuhlfahrer*innen ausreichend Platz haben – und so, dass auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen die Rätsel lösen können und sich so selbst aus dem Raum befreien können. Damit setzt das Team des Bennohauses ein Beispiel dafür, dass Barrierefreiheit dann gut und einfach umgesetzt werden können, wenn sie von Anfang an mitgedacht wird. Daher freute sich die Jury, einen Sonderpreis in der Kategorie „Innovatives Konzept“ an das Bennohaus in Münster zu überreichen. Zum Beitrag

 

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