Melanie Ulrich Märsch

Melanie Ulrich Märsch

Hintergrund

Sozial- und Medienpädagogin. Nach meinem Medienmanagement-Studium und dem anschließenden Studium der Sozialpädagogik arbeite ich seit 2016 als (freie) Medienpädagogin. In dieser Zeit habe ich u.a. 1,5 Jahre den Fachbereich „Medienkulturelle Kinder- und Jugendarbeit“ im Bürgerhaus Bennohaus geleitet.

Schwerpunkte

Meine Arbeitsschwerpunkte sind recht breit aufgefächert, vor allem aber im Bereich der Präventionsarbeit (Cybermobbing, Internetsicherheit, Social Media) und Medienkompetenzentwicklung. Genderarbeit, Programme mit Jugendlichen mit Fluchterfahrung im schulischen und außerschulischen Kontext, wie z.B. in AGs oder offenen Angeboten und Berufsvorbereitungsmaßnahmen gehören ebenso zu meiner pädagogischen Arbeit wie Video- und Fotoarbeit oder die kreative Auseinandersetzung mit Grundlagen der Programmierung durch z.B. Ozobots. Vor allem Projekte mit Tablet und Greenscreen und die Schulung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Bereich Fotobearbeitung,Design und Öffentlichkeitsarbeit machen mir viel Freude. Darüberhinaus greife ich auf viele Erfahrungen in der Organisation von Veranstaltungen für Familien und beispielsweise inklusive Ferienfreizeiten oder Stadtteilveranstaltungen zurück und bin regelmäßig mit der Entwicklung von Projekten und Antragstellung betraut.

Darum bin ich Inklusions-Scout

Für mich bietet die Arbeit mit inklusiven Gruppen eine besondere Bereicherung, da ich in meiner Arbeit vor allem in diesen immer wieder erfahren durfte, wie sehr Menschen, besonders Kinder und Jugendliche, von- und miteinander lernen können und gemeinsam Kreatives und Schönes schaffen, wenn ihnen das richtige Setting zur Verfügung gestellt wird. Die Räume dafür zu schaffen, sehe ich als eine wertvolle und spannende Aufgabe, die ich als Inklusions-Scout erfüllen darf.

Mein Abschlussprojekt bei der Weiterbildung Inklusive Medienarbeit

Mein Abschlussprojekt war der Besuch in der offenen Gaming AG eines Förderschulkomplexes in Münster. Wir besuchten die AG an drei Tagen und führten die Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigung in die Greenscreen-Welt und machten Fotos in bunten Gaming-Welten und bauten mit der App „Draw your Game“ unsere eigenen Spiele, die die gesamte Gruppe später testen konnte. An einem Termin konnte die Gruppe die Ozobots kennenlernen und erste kleine Programmierungen mit integriertem Wettrennen, welcher Ozobot schneller das Ziel erreicht, durchführen.

Zum Projektbericht „Ozobots, Greenscreen, Draw your Game“

Warum ich Inklusive Medienarbeit großartig finde

Ich liebe die Tatsache, dass Projekte in der Inklusiven Medienarbeit niemals gleich verlaufen und die Vielfalt der Teilnehmenden dafür sorgt, dass auch nach dem x-ten Projekt mit der gleichen Überschrift doch wieder ganz andere Ergebnisse rauskommen. Für mich bietet diese Arbeit nicht nur die Möglichkeit Menschen Raum für kreative Entfaltung und spannendes Lernen zu schaffen, sondern auch die Chance, selbst immer wieder Neues zu lernen, von Kolleg*innen, mit denen ich zusammenarbeiten darf und vor allem von den Teilnehmer*innen.

Melanie Ulrich-Märsch auf inklusive-medienarbeit.de