Ein Praxisbericht von NOCASE
Im Rahmen des inklusiven Filmbereichs fanden zwei Workshopnachmittage zum Thema Social Media und digitale Sicherheit statt. An den Workshops nahmen sechs Jugendliche teil.
Ziel der Veranstaltungen war es, den Teilnehmenden einen bewussten und sicheren Umgang mit sozialen Medien sowie mit digitalen Anwendungen zu vermitteln.
Im Verlauf der Workshops zeigte sich, dass die Jugendlichen nur wenig über mögliche Risiken und Gefahren im Internet informiert waren. Insbesondere Themen wie:
- Datenschutz und Privatsphäre,
- der Umgang mit persönlichen Informationen,
- Risiken durch fremde Kontakte,
- problematische Inhalte sowie
- versteckte Kosten oder manipulative Mechanismen
waren den Teilnehmenden weitgehend unbekannt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Spiele-Apps und Werbung. Den Jugendlichen wurde erläutert, dass viele Spiele gezielt mit Werbung, In-App-Käufen oder Belohnungssystemen arbeiten, um Nutzer zu längerem Spielen oder zu Ausgaben zu verleiten. Gemeinsam wurde besprochen, worauf man achten sollte, um sich zu schützen, beispielsweise:
- keine persönlichen Daten weiterzugeben,
- keine Käufe ohne Zustimmung zu tätigen,
- Werbung und Pop-ups kritisch zu hinterfragen,
- unbekannte Links nicht anzuklicken.
Darüber hinaus wurde den Teilnehmenden vermittelt, dass sie sich bei Unsicherheiten, unangenehmen Erfahrungen oder verdächtigen Inhalten an ihre Eltern oder eine Vertrauensperson wenden sollen.
Die Workshops wurden von den Jugendlichen aktiv angenommen. Durch Gespräche, Beispiele aus dem Alltag und gemeinsame Reflexion konnte das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit digitalen Medien gestärkt werden.
