„Orientierung(s)-los?“ Kein Problem mit Karte, Ozos und Walkies

Ozobots fahren Route auf Stadtplan ab

Entstanden im Rahmen der Weiterbildung Inklusive Medienarbeit. Von Susanne Holbein

Das Projektplakat zum Herunterladen

Projektdurchführende
Susanne Holbein

Einrichtung, in der ich tätig bin
Freiberuflich / Medienblitz e.V.

Das mache ich dort
Vorstand, Webseite, Akquise, Projektentwicklung, Projektleitung

Ich habe an der Weiterbildung teilgenommen, weil …
… ich immer wieder Menschen mit ganz unterschiedlichen Einschränkungen in meinen Projekten habe und ich hierfür noch weitere Ideen und Hilfsmittel kennenlernen wollte. Weil es nicht so viele Fortbildungen gibt, die so umfassend und vielfältig sind. Weil ich immer auf der Suche nach etwas Neuem bin.

Das nehme ich aus der Weiterbildung/ meinem Projekt mit und möchte ich in Zukunft weiter umsetzen
Hilfsmittel: Diverse Hilfsmittel kennenzulernen war eine Motivation für die Teilnahme. Austausch mit Experten: Der Austausch mit den Referenten war sehr gut, aber auch der Austausch und das Miteinander in der Gruppe. Es war sehr inspirierend. Ganz neu habe ich mich dem Coding und Robotik genähert, und möchte in dieser Richtung auch gerne weiterhin aktiv sein.

Das haben wir gemacht
Tag 1: Wir begannen mit dem Kennenlernen der Ozobots und der Bedeutung der Farbcodes. In zwei Gruppen malten sie gemeinsam Wege für ihren Ozobot auf ein großes Papier und experimentierten mit den Farben. Nach dem Mittagessen wählte jede Gruppe einen Teil des Stadtplans und legte darauf die Route fest, die die jeweils andere Gruppe später gehen musste. Dann sind beide Gruppen ihre festgelegte Route abgegangen und haben auf markante Punkte oder andere spezielle Details geachtet, die für die Wegbeschreibung hilfreich sein könnten.

Tag 2: Jede Gruppe malte die Route in den Stadtplan und musste mit den passenden Farbcodes dafür sorgen, dass der Ozobot die richtige Route durch die Stadt fährt. Nach dem Mittagessen gab es noch eine längere Pause, weil ich die verschiedenen Farbcodes auf weiße Aufkleber malte, in Streifen schnitt und man sie so auf die schwarzen „Wege“ kleben konnte. Da es für die Jungen nicht so einfach war, die Farbcodierungen in der richtigen Dicke und Länge zu malen, konnten sie nun die fertigen „Codes“ aufkleben. Das Zeichnen der Route, die dann der Ozobot auch richtig abfuhr, dauerte länger als geplant.

Tag 3: Die Routen wurden in die vergrößerten Pläne eingetragen und fertig gemalt. Dann musste die eine Gruppe, geführt durch die Angaben, die sie per Walkie Talkie von der anderen Gruppe erhielt, die Route der anderen „erlaufen“ und in ihren Plan eintragen. Im Anschluss wurde gewechselt. Nach dem Mittag versahen sie die Route mit den entsprechenden Farbcodes, damit der Ozobot auch ans Ziel kam.

Das lief besonders gut
Die Kinder hatten viel Spaß mit den Ozobots und probierten viel aus. Die  Jungen mit Lernschwierigkeiten hatten auch viel Spaß, konnten sich bei dem Erklären der Route gut zurücknehmen, wenn es ihnen zu kompliziert war.

Das waren Stolpersteine
Die Gruppendynamik. Es gab immer wieder wegen Kleinigkeiten dramatische Szenen. Den Jungen, welche der anderen Gruppe per Walkie
Talkie den Weg erklärten, war teilweise nicht bewusst, welche Verantwortung sie haben und nicht über sie lustig machen dürfen, wenn sie komplett falsch geht. Bei dem Umgang mit den Walkie Talkies könnte man versuchen, dass die Route durch ein nicht so dicht besiedelten Bereich verläuft. Den Stadtplan entsprechend vergrößern, damit vor Kreuzungen etc. genug
Platz bleibt für die Farbcodes.

Highlights, Zitate, Stimmen von Teilnehmenden, Überraschungsmomente

  • „Es hat viel Spaß gemacht. Lustig mit den verschiedenen
    Befehlen.“
  • „Es war sehr lustig. Die Ozobots sind toll, ich will auch so einen haben…
    was kostet der?“
  • „Die Hamburger waren super!“
  • „Mit den Walkie Talkies war es schwierig, aber auch interessant, weil man auch andere Leute gehört hat.“
  • „Das Strecken malen für die Ozobots hat Spaß gemacht.“
  • „Ozobots sind cool und niedlich.“

Anzahl der Teilnehmenden: 6 Jungen
Alter der Teilnehmenden: 10-13
Dauer: 3 Tage, täglich von 10-16 Uhr
Hauptmedium: Ozobots

 

KategorienAllgemein