Praxis-Tipps

Auf dieser Seite haben wir Beiträge versammelt, die uns ganz besonders inspiriert haben: Weil wir die Projektidee toll fanden. Oder weil sie viele praktische und nützliche  Informationen erhalten, die anderen helfen, ein ähnliches Projekt zu verwirklichen.

Beiträge vielen praktischen Infos

VR-Brille!

Im Medienprojekt „VR-Brille!“ haben 13 Mädchen im Düsseldorfer Mädchentreff Leyla eine VR-Brille aus Pizzakartons am ersten Tag selbst gebastelt und mit dem Programm CoSpaces Edu am 2. Tag eine eigene virtuelle Welt erstellt, die sie mit ihrer neuen VR-Brille betreten konnten. VR-Brille! Inklusives Medienprojekt im Mädchentreff Leyla. Ein Beitrag von Ines Nadrowski und Alina Skobowsky

Gelber Bildschirm mit Aufschrift: Die Gepardinnen und der Ring der ZukunftFilm ab!

Im Filmprojekt „Film ab!“ haben fünf Mädchen im Düsseldorfer Mädchentreff Leyla gemeinsam das Drehbuch für einen Film geschrieben, diesen gespielt, gefilmt und geschnitten. Das Handwerkszeug dafür haben die Pädagoginnen vorher beim Nimm!-Coaching mit Selma Brand am 19.7.2018 an die Hand bekommen. Filmprojekt „Film ab!“ Von Ines Nadrowski, ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V.

Jugendliche vor Mikrofon bei einer AufnahmeRadio goes Ohmstraße

In der dritten Sommerferienwoche vom 30.07. – 03.08.2018 fand ein inklusives Radioprojekt für Jugendliche mit und ohne Behinderungen ab 12 Jahren statt. Durchgeführt wurde das Projekt von der Inklusiven OT Ohmstraße, diesmal allerdings wegen der großen Sanierung der OT Ohmstraße in den Räumlichkeiten der OT Arche Nova, der Schwestereinrichtung der Inklusiven OT Ohmstraße. „Radio goes Ohmstraße“. Ein inklusives Radioprojekt. Von Bianca Rilinger

Mädchen vor Tablet, eine Pädagogin unterstützt sieiPads in der Praxis

Ob zum Arbeiten, Spielen, Lernen… iPads sind heute sind heute nichts Ungewöhnliches mehr. Kinder und Jugendliche nutzen iPads aber oft nur zum Spielen und wissen manchmal nicht, was noch in diesem Gerät steckt. Will man in Gruppen mit mehreren iPads und in mehreren Projekten arbeiten, stellen sich aber auch viele praktische Fragen: Wie kommen die Daten von einem Gerät zum anderen oder auf den PC? Wie gehe ich mit „alten“ Daten um? Welche Apps sind besonders wichtig für die Medienarbeit? Welche und wie viele Apps laden wir auf das iPad und wo finde ich die? Wie teile ich die Ergebnisse von Medienprojekten? Und welches Zubehör ist sinnvoll? iPads in der Praxis. Von Olga Kuleshova, Bennohaus Münster

Kochende Mädchen vor einer KameraKochen ist HiP

Das Projekt „Kochen ist HiP“ wurde letztes Jahr erfolgreich durchgeführt. In diesem Projekt haben unsere TeilnehmerInnen einmal in der Woche verschiedene Gerichte selbständig gekocht, wobei sie zur selben Zeit auch gefilmt wurden. Anschließend wurden aus dem Material viele Kurzvideos erstellt. Einige davon wurden auf YouTube hochgeladen. Die Projektteilnehmer*innen waren über mehrere Wochen in Gruppen eingeteilt, und zwar mit Besucher*innen, mit denen sich die TeilnehmerInnen untereinander im offenen Treff in der Regel nur wenig Beachtung geschenkt hätten. Die Gruppen bildeten jeweils ein Team mit demselben Ziel. Kochen ist HiP! Von Veronika Reder

Fotografieren mit dem TabletMein buntes Jahr

Im Kalenderprojekt „Mein buntes Jahr“ konnten 9 Jugendliche im Rahmen des Projektes Nimm! on tour 2017 einen eigenen Kalender für das Jahr 2018 gestalten. In unserer Planung wollten wir Bilder, aber auch Stimmen für den Kalender und das neue Jahr finden. Leider konnten wir aufgrund von Zeitmangel den zweiten Teil nicht mehr durchführen. Trotzdem später in diesem Artikel mehr dazu. Denn die Idee des akustischen Kalenders ist nur verschoben und kann eine Anregung für weitere inklusive Projekte sein. Kalenderprojekt „Mein buntes Jahr“. Das Jahr in Bildern und Stimmen. Ein Projekt von DIE WELLE gGmbH. Von Markus Adloff und Ramona Schösse

Zwei Jungen vor dem LaptopWer ist mein Nächster?

Ein Medienprojekt in 2 x 1,5 Stunden, geht das überhaupt? Dorothea Schui, Jugendreferentin der Evangelischen Kirchengemeinde Herzogenrath berichtet in diesem Beitrag über ein Smartphone-Projekt mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Das Projekt wurde unterstützt vom aktuellen Nimm!-Angebot 5 Stunden für Inklusion und Coach Selma Brand. Wer ist mein Nächster? Ein Smartphoneprojekt in 2 x 1,5 Stunden mit Konfirmanden in Herzogenrath. Von Dorothea Schui

iPad mit pinker Hülle und Comic mit Comic LifeAliens und Geisterbilder

Unter dem Motto „Drunter, drüber, drauf!“ fand am 21. und 22. Oktober 2017 im Rahmen von Nimm! On Tour 2017 ein Projektwochenende von Haus Neuland in Kooperation mit dem Internationalen Begegnungszentrum Friedenshaus e.V. in Bielefeld statt. Sechs Jugendliche – fünf Jungen und ein Mädchen – setzten sich mit dem Thema und verschiedenen Medienformaten auseinander. Aliens und Geisterbilder. Im Wochenendworkshop im IBZ ging es im Rahmen von „Nimm! On Tour 2017“ drunter und drüber, aber auch hoch her (Haus Neuland, IBZ Bielefeld). Von Johanna Gesing

Ausschnitt aus einem ComicMithilfe der eingesetzten Medien sollte den Studierenden nähergebracht werden, wie Filme, Comics auch von Menschen mit seh- oder hörbeeinträchtigten Menschen genutzt werden könne. Dazu wurden Untertitel für den erstellten Kurzfilm hinzugefügt und Audiodeskriptionen für Comic und Film erstellt. Der Comic wurde zudem in Form eines Hörspiels eingesprochen. Comic, Kurzfilm, Untertitel, Audiodeskription. Ein Medien-Workshop zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Zeiterleben an der Uni Siegen. Von Kira Grebing

Filmausschnitt: Eine Blumenwiese mit einem alten Sessel mit geblümten Stoffbezug. Darauf Kacki, der Erzähler - Kothaufen mit Smiley-Gesicht. Untertitel: "vom letzten Einhorn auf der Suche nach Vielfalt"Das letzte Einhorn im Land der Vielfalt

Was ist Vielfalt? Eine große Frage, die im Winter 2016 durch den Mädchentreff in der Alten Feuerwache in Köln schwebte und ihre kreative Beantwortung suchte. Denn in dem inklusiven und offenen Jugendtreff versammelten sich an insgesamt sechs Montagen sechs Mädchen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren, um sich gemeinsam mit zwei Medientrainerinnen im Rahmen des Projektes Nimm! on tour dem Thema „Vielfalt“ anzunehmen und es medial umzusetzen. Das letzte Einhorn im Land der Vielfalt. Trickfilmworkshop im Mädchentreff Alten Feuerwache Köln. Von Linda Längsfeld

Kinder vor Laptops mit SchnittsoftwareFilmprojekt mit Audiodeskription und Untertitel

Das Filmteam hat sich in den folgenden Tagen redlich Mühe gegeben, all das, was Rose ihnen bei dem Treffen am Montag erzählt hat, in die Tat umzusetzen. Neben der Tatsache, dass man schon beim Drehen darauf achten sollte, genug Zeit für die Untertitel zu lassen, achteten die Jugendlichen auch darauf, dass nur wichtige Dinge für die Audiodeskription beschrieben wurden, um auch Musikeinlagen wirken lassen zu können. Geschafft! Filmprojekt im Medienlabor des Bennohauses. Mit Audiodeskription und Untertitel – Von Selma Brand

Mädchen mit Mikrofon und Aufnahmegerät und JungeRadioprojekt in Hamm

Im Dezember 2015 fand beim vkm Hamm e.V. (Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Hamm e.V.. ) ein inklusiver Radioworkshop statt.Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung haben gemeinsam eine Radiosendung produziert. Angeleitet sowie mit Tipps und Tricks ausgestattet wurden sie hierbei vom Medienpädagogen Norbert Tillmann. Inklusives Radioprojekt in Hamm. Ein Bericht von Selma Brand

Filmscreenshot mit UntertitelUntertitel erstellen

Untertitel machen Filme zugänglich: Wenn man nicht (gut) hören kann. Wenn man die im Film gesprochene Sprache nicht (gut) kann. Oder wenn man den Film gerade nicht mit Ton sehen kann. Untertitel zu erstellen ist nicht schwierig, sondern im Prinzip reine Fleißarbeit, auf die Menschen mit Hörbehinderung aber zwingend angewiesen sind. Es gibt noch andere Aspekte: Zum Beispiel werden immer mehr Videos via Facebook geteilt – und laut Studien sind 95 % der Views ohne Ton. und damit die meisten Videos unbrauchbar. Wer Aufmerksamkeit für seine Filme haben möchte, sollte auf Untertitel also nicht verzichten. In diesem Beitrag stellen wir Methoden – und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile – vor, Untertitel mit relativ wenig Aufwand zu erzeugen. Themenmonat 4 +++ Untertitel und Audiodeskription. Untertitel erstellen

Frau mit Mikrofon vor AudioschnittprogrammAudiodeskription erstellen

Um Filme für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen, wird beschrieben, was gerade zu sehen ist: Sachlich, knapp, informativ. In einer Extra-Tonspur, die man zuschalten kann. Sie wird abgespielt: Wenn niemand spricht und wenn keine wichtige Film-Musik oder Geräusche zu hören sind. Denn auch die Stimmung des Films soll rüberkommen. So können blinde und sehbehinderte Menschen Filme schauen. Themenmonat 4 +++ Untertitel und Audiodeskription +++ Audiodeskription erstellen

Laptop mit Scratch und Makey MakeyTaster und Spielecontroller selbst gebaut

Making-Aktivitäten sind im Trend und werden auch in der Medienpädagogik immer beliebter.Die neue Begeisterung für das alte Thema Selbermachen lässt sich auch sehr gut mit dem Thema „Asssistive Eingabetechnologien für Menschen mit Behinderung“ verbinden. Karoline Klaus, als pädagogische Mitarbeiterin der tjfbg gGmbH in der KON TE XIS Lern Werkstatt für naturwissenschaftlich-technisch Multiplikatorenbildung zuständig, stellt in diesem Themenmonatsbeitrag zwei Bauanleitungen für alternative Steuerungen vor. Themenmonat 3 +++ Computerspiele und assistive Technologien. Taster und Spielecontroller selbst gebaut! Von Karoline Klaus

Mülltonne mit Papieraugen beklebtLeichte Medienprojektideen

Medienprojekte lassen sich mittlerweile „ganz einfach“ durchführen. Alles was man braucht: Eine gute Idee und einfach zu bedienende Medientechnik. Diese ist – in Form von Smartphones – häufig sogar vorhanden und muss nicht mehr zwingend angeschafft werden. Anspruchsvolle Themen lassen sich auch mit einfach zu erstellenden Medien, wie z. B. Fotos, bearbeiten. In diesem Beitrag möchten wir Inspirationen für leicht umzusetzende Medienprojekte liefern, indem wir einige Projekte unserer Netzwerk-Mitglieder vorstellen. Themenmonat 2 +++ Medienprojekte leicht gestalten +++ Leichte Medienprojektideen

Tisch mit Stiften und Bastelmaterialien und gemalten StoryboardvorlagenStop-Motion mit Smartphone und Tablet

Das Projekt wurde konzipiert für gehörlose, schwerhörige und in der zentral-auditiven Verarbeitung beeinträchtigte 6- bis 10-jährige Kinder. Langfristig wurde angestrebt, die gesellschaftliche Teilhabe der Teilnehmenden durch das Projekt zu verbessern, da sie schon in jungem Alter spielerisch Techniken erleben, mit denen sie Kommunikationsbarrieren im Alltag zumindest teilweise kompensieren können; indem sie durch online geteilte Video(-Nachrichten) ortsunabhängig inhaltlich und/oder kreativ kommunizieren und partizipieren. Ein Gastbeitrag von Anne L. Bornkessel

Junge und Mann vor Mikrofon und Laptop mit AudioschnittprogrammAudiodeskriptionen von Kurzfilmen

Audiodeskriptionen sind Filmbeschreibungen, die blinden Menschen den Zugang zu Filmen ermöglichen, indem alle visuellen Informationen, die zum Verständnis notwendig sind, zwischen den Dialogszenen beschrieben werden. Audiodeskriptionen sind leider immer noch Mangelware und insbesondere für Kurzfilme sind sie praktisch nicht existent. Mit diesem Projekt sollte daher eine Lücke geschlossen werden, in dem Kurzfilme mit Audiodeskriptionen versehen werden. Audiodeskriptionen von Kurzfilmen. Ein inklusives Medienprojekt von Rose Jokic

FroschInklusives Hörspielprojekt

Hörspiele eignen sich sehr gut für die Inklusive Medienarbeit, da sich hier JEDER einbringen kann (z.B. durch Lautieren, Sprechen, Geräusche machen). Da ich mich selbst für Hörspiele begeistere und mir in der Weiterbildung Inklusive Medienpädagogik das Audio-Modul sehr gut gefallen hat, wollte ich mit einer inklusiven Kindergruppe (6 Kinder, davon 2 mit Beeinträchtigungen) an einer Schwerpunktschule eine Hörgeschichte unter Einsatz von Medien (Easi-Speak-Aufnahmegeräte, Schnittprogramm Audacity) erstellen. Als ausgebildete Logopädin wollte ich mit dem Projekt zugleich die auditive Wahrnehmung fördern und baute entsprechende Elemente zur Hörförderung mit ein. Fridolin, der Frosch. Ein inklusives Hörspielprojekt mit Elementen der Hörförderung von Nina Treusch

Junge vor Computer mit ComicprogrammComicprojekt „Rotschnepfchen und der Wolf“

Das Projekt brachte Teilnehmende einer tagesstrukturierenden Maßnahme im Alter von 19 bis 65 mit verschiedenen Behinderungen und Beeinträchtigungen mit den jungen Mitgliedern einer Theatergruppe im Alter von 7 bis 14 zusammen. Bei den Teilnehmenden der tagesstrukturierenden Maßnahme handelte es sich um ehemalige Obdachlose: Sie fühlen sich oft gesellschaftlich ausgegrenzt, einige von ihnen würden gerne erzählen, wie ihr Lebensweg verlaufen ist und warum sie in „besondere Lebenslagen“ geraten sind. Durch diese Aufklärungsarbeit erhoffen sie sich mehr Verständnis und Akzeptanz. Comic Workshop „Rotschnepfchen und der Wolf“. Ziemlich frei nach den Gebrüdern Grimm“: Ein inklusives Medienprojekt zum Abbau von Vorurteilen von Martina Wagner

Ausrüstung für Fotoprojekt: Stativ Tablet Kamera Hülle Zubehör wie Kabel usw.Fotoarbeit begeistert alle

Im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung Inklusive Medienpädagogik 2014 sollte ich ein Projekt umsetzen. Als Medienpädagogin hatte ich schon viele Workshops durchgeführt – nur noch nicht mit dem Fokus auf Inklusion. Eine Kollegin aus dem Pool der Inklusions-Scouts gab mir den Tipp: „Mach was mit Fotos – Fotoarbeit begeistert alle!“. Da es mein Ziel war, eine möglichst einfache medienpädagogische Betätigung anzubieten, die Kinder mit ihren Eltern auch zu Hause umsetzen können, bot sich das Medium Foto an. Fotoarbeit begeistert alle. Gastbeitrag von Mona Kheir El Din

Zwei Jungen vor TabletKrimi total!

„Krimi total!“ wurde als Abschlussprojekt der berufsbegleitenden Weiterbildung „Inklusive Medienpädagogik 2014“ des Netzwerk Inklusion mit Medien (NIMM!) geplant und durchgeführt. Für die Realisierung des Projekts wurde eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung aus der Stadt Hamm angesprochen, die einige Zeit vor Projektbeginn an der Pilotphase „iPads an die Schulen“ teilgenommen hat und somit mit mehreren iPads ausgestattet wurde. Hinzugenommen wurde dann eine Grundschule aus dem gleichen Stadtteil. Krimi total! Inklusive Medienbildung via iPad und Co. Gastbeitrag von Corinna Wulf

Junge mit Kopfhörer und Mikrofon interviewt anderen JungenUnsere Lebenswelt im Veedel

Das einwöchige inklusive Radioprojekt wurde in den Herbstferien 2014 in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Inklusive OT Ohmstraße in Köln Porz durchgeführt. Teilgenommen haben 12 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren mit unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft sowie mit und ohne Behinderungen. Ziel des Projekts war es, die Selbst-, Sozial- und Medienkompetenzen der Teilnehmenden zu fördern, in dem sie alle Aufgaben der Radioproduktion kennen lernten. Unsere Lebenswelt im Veedel. Radioprojekt der Inklusiven OT Ohmstraße. Gastbeitrag von Sylvia Klein

Kinder mit Filmkamera. Am Tisch ein Kind mit Pandamaska. Ein Plakat mit der Aufschrift Mainz sucht den Super-PromiBegegnungen

Das Projekt „Begegnungen“ wurde im März 2013 im Rahmen einer Masterarbeit im Studienfach Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Medienpädagogik) der Universität Mainz eigenständig konzipiert und durchgeführt. Als Kooperationspartner erklärte sich der Elternkreis Down-Syndrom Mainz e.V. bereit. Die Technik wurde über den Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. ausgeliehen. Am Filmworkshop nahmen insgesamt sechs Jugendliche im Alter von 13 – 14 Jahren teil, davon drei mit und drei ohne Down-Syndrom, die eine gemeinsame integrative Klasse besuchten. Begegnungen. Inklusives Filmprojekt mit Jugendlichen mit und ohne Down-Syndrom. Gastbeitrag von Annika Müller

Kinderhand bewegt Lego-Auto vor KameraKommissar Kugelblitz und das halbe Klavier

Brickfilme sind ein attraktiver Anknüpfungspunkt, um gemeinsam in einer bunten Gruppe aktive Medienarbeit anzukurbeln und zusammen einen ersten eigenen Brickfilm zu erstellen! Nicht zuletzt, weil Medienprojekte im günstigsten Fall immer an die Alltagswelt der Kinder und Jugendlichen anknüpfen sollten. Mit dem Buch „Kommissar Kugelblitz und das halbe Klavier“ von Ursel Scheffler als Drehbuchgrundlage war es möglich, neben dem sehr ausgeprägten medienpädagogischen Aspekt auch einen kreativen Umgang mit Texten zu fördern… und vielleicht sogar zum Lesen zu motivieren?!? Kommissar Kugelblitz und das halbe Klavier. Ein inklusives Brickfilmprojekt mit Aspekten der Leseförderung. Gastbeitrag von Ella Dorothea Polenz

Junge mit Down Syndrom vor LaptopLieblingsorte in Münster

Schon lange beschäftige ich mich theoretisch mit der Frage, wie man Menschen mit Down-Syndrom die Nutzung des Internets erleichtern kann. Dabei habe ich schon einige Gespräche mit Eltern von Kindern mit Down-Syndrom als Experten geführt und mir einige Gedanken dazu gemacht, wie man Personen mit Down-Syndrom die Struktur und Komplexität des Internets vermitteln kann. Trotzdem stand ich am Anfang vor vielen Fragen und konnte auf wenig bereits Vorhandenes zurückgreifen. Klar war, dass aktiv gearbeitet werden soll und eigene Inhalte generiert werden sollen. Schnell bin ich auf die Idee mit dem Blog gekommen, denn durch mittlerweile nutzerfreundliche Blog-Plattformen ist die Erstellung eines eigenen Blogs relativ leicht, da man keine Ahnung von Programmiersprache haben muss. „Lieblingsorte in Münster“ von Menschen mit Down-Syndrom. Ein Blog-Projektbericht von Nadja Zaynel