“Zukunftsnavigator” – Gründung eines regionalen Netzwerkes für Medienpartizipation

Ende August hatten wir von [i:si] – Raum für Medien im Bennohaus Münster Besuch von einer russischen Delegation. Dabei handelte es sich um zehn Fachkräfte und Freiwillige aus Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Selbsthilfe aus Rjasan, der Partnerstadt von Münster.

die Teilnehmerinnen im Friedenssaal in Münster

die Teilnehmerinnen im Friedenssaal in Münster

Sie erhielten einen Überblick über die verschiedenen sozialen Einrichtungen der Stadt Münster, lernten neue Methoden kennen und verglichen diese mit denen in Russland. In dem dreijährigen Projekt, (2012 bis 2014), soll in der Zusammenarbeit von [i:si] – Raum für Medien und den mittlerweile über 25 deutschen und russischen Partnereinrichtungen eine zentrale Fachstelle für Medienpartizipation und Vernetzung gegründet werden.

Ein volles Programm

Die Fachstelle soll als Dachverband einzelne Einrichtungen vernetzen, eine Basisstruktur für ein regionales Netzwerk zur Förderung der Medienbildung erschaffen und langfristig als eine Koordinierungs- und Servicestelle für die Netzwerkmitglieder dienen.

Neben den Zielen Medienqualifizierung, Erstellung von Medienprodukten und Sensibilisierung der Gesellschaft, werden auch die Stärkung der Freiwilligenarbeit, die Förderung der Inklusion und das Erarbeiten von inklusiven medienpädagogischen Konzepten angestrebt.

Basteln als Methode

Basteln als Methode

Die Teilnehmerinnen hatten fast eine Woche lang ein volles Programm. Neben der Besichtigung von zwei Schulen und eines integrativen Kindergartens stand auch der Besuch bei der Lebenshilfe e.V. und bei SeHT e.V. an. Sie informierten sich über die Konzepte der Einrichtungen und erhielten einen Einblick in den jeweiligen pädagogischen Alltag.

Am Lagerfeuer.

Stockbrot amLagerfeuer

Durch praxisbezogene Workshops hatten sie die Möglichkeit, verschiedene Methoden kennen zu lernen und selbst auszuprobieren. Durch Interviews mit einzelnen Akteuren (SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und PädagogInnen) erhielten sie Antworten auf ihre Fragen und konnten ihre Erfahrungen medial aufarbeiten. Am Ende der Woche präsentierten sie ihre vielfältigen Eindrücke und Erlebnisse in Form eines Radiobeitrags, eines Filmbeitrags und einer Fotostory.

 

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