Projektreihe Köln Blicke: Barrierefrei durchs Veedel – Schüler entwickeln Smartphone-Inhalte

Mädchen mit Smartphone

© Janet Sincia

Unter dem Motto “Mobil im Veedel – Wege für alle” haben zwei Kölner Gesamtschulklassen Lieblingsorte in ihrem Schulveedel aufgesucht und die barrierefreie Erreichbarkeit recherchiert. Die gesammelten Informationen veröffentlichen die Schüler jetzt als Inhalte, die über Smartphones vor Ort abrufbar sind (genauer Augmented-Reality = erweiterte Realität). Im Fokus standen die Kölner Stadtteile Höhenberg, Kalk, Vingst, Höhenhaus und Mülheim.

Ausgerüstet mit Smartphones erkundeten die Schüler in den vergangenen Wochen ihr Schulveedel, fotografierten und prüften die Wege auf Barrierefreiheit. Sensibilisiert wurden sie dafür im Rahmen eines Experteninterviews mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln, Frau Marita Reinecke, und dem Arbeitskreis “Barrierefreies Köln”. In der sk stiftung jugend und medien lernten die Schüler anschließend, die gesammelten Informationen für das Smartphone aufzubereiten und nutzbar zu machen. Die final entstandenen Augmented-Reality-Inhalte informieren den Nutzer über barrierefreie Wege im jeweiligen Schulveedel und können nach der Präsentation von der Öffentlichkeit frei genutzt werden.

Die Schüler lernten während der Projektarbeit städtische Strukturen besser kennen, konnten erdkundliches Lernen mit kreativer Medienarbeit verbinden und ihre Medienkompetenz erweitern. Angeleitet wurden sie während des gesamten Projekts von Lehramtsstudenten der Geographie.
Die sk stiftung jugend und medien und das Geographische Institut der Universität zu Köln führen jährlich ein gemeinsames Medienprojekt der Reihe KölnBlicke durch, an dem Kölner Schulen teilnehmen. In diesem Jahr haben die Katharina-Henoth- und die Willy-Brandt-Gesamtschule mitgemacht.

Infos zum Projekt: www.sk-jugend.de/paedagoginnen/koelnblicke-projekt.html

Infos zu sk stiftung jugend und medien: www.sk-jugend.de

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