Coaching im Rahmen von Nimm 3.0 gestartet!

SchwarzlichttheaterIm August startete das Coaching unterschiedlicher pädagogischer Einrichtungen aus NRW. Hierbei berät unser Coach Selma Brand, die seit langem als Inklusions-Scout für unser Projekt aktiv ist, Einrichtungen und Akteure, die ein inklusives Medienprojekt umsetzen wollen, aber bislang noch wenig Erfahrungen haben. Das Coaching ist ein neues Angebot im Rahmen von Nimm 3.0 und wir haben noch Kapazitäten für 1 bis 2 Einrichtungen, die sich coachen lassen möchten. Schnell bewerben!

Planungsgespräche in der KITA LichtblickErste Planungsgespräche fanden im Gemeindezentrum in Herzogenrath sowie in der Kindertagesstätte Lichtblick Münster statt. Coach Selma Brand beriet die Einrichtungen dabei, wie ein inklusives Medienprojekt geplant und realisiert werden kann und mit welchen Tücken im Verlauf der Projektarbeit zu rechnen ist. „Es gibt so viele technische Besonderheiten die man beim Umgang mit der Kamera beachten muss, da ist es wirklich gut, über mögliche Probleme zu sprechen und auf Fehlerquellen im Vorfeld vorbereitet zu sein.“ so Dorothea Schui, Jugendreferentin der ev. Kirchengemeinde Herzogenrath.

Besonderer Fokus lag bei den Vorgesprächen auch auf den Vorstellungen der Einrichtungen sowie auf der erfolgreichen Umsetzung vor Ort. In Herzogenrath wird ein kombiniertes Schwarzlichttheater-Filmprojekt geplant, bei dem die Teilnehmenden mit und ohne Behinderung sich erstmalig an der Filmkamera ausprobieren und sogar selbst den Filmschnitt übernehmen können. In der Kita Lichtblick werden die Kita-Reporter mit Hilfe von Tablets und vielen Bastelutensilien ein spannendes Medienprojekt realisieren.

SchwarzlichttheaterBeide Einrichtungen planen mehrere Projekttage, um die Möglichkeiten eines medialen Projektes so umfangreich wie möglich zu nutzen und ein schönes Produkt zu erstellen. Außerdem bietet ein längeres Projekt Raum für Austausch und die Möglichkeit in Ruhe voneinander zu lernen, was besonders bei inklusiven Projekten wichtig ist.

„Eine gelungene Abschlusspräsentation mit den entstandenen Ergebnissen ist nicht nur für die Teilnehmenden und deren Eltern, sondern auch die Leitung der jeweiligen Projekte essenziell. Deshalb ist es besonders wichtig, zu hohe Erwartungen an die Möglichkeiten in der Praxis anzupassen. Einem anschließenden, weiteren Projekt steht ja nichts im Weg.“ so Selma Brand.

Im nächsten Schritt wird die Planung vervollständigt und gegebenenfalls durch den einen oder anderen Plan B für Notfälle ergänzt. Im Herbst finden dann in den Einrichtungen die Projekttage statt, so dass noch in diesem Jahr mit den ersten Ergebnissen gerechnet werden kann.

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