“Anders spielen” auf der Gamescom

Mann steuert WheelSim mit Füßen“Spielend lernen in virtuellen Welten” hieß es beim Jugendforum NRW auf der diesjährigen Gamescom in Köln. Gelernt und gespielt werden konnte auch am Stand der LAG Lokale Medienarbeit NRW e. V. und ihrer Partner barrierefrei kommunizieren! (Bonn), girlspace – Medientreff für Mädchen und junge Frauen (Köln), der Ev. Jugendbildungsstätte Tecklenburg und Berg TV (Bergisch Gladbach), an dem schwerpunktmäßig Angebote der inklusiven Medienpädagogik vorgestellt wurden. Unter dem Motto “Wir spielen anders!” stellten die Partner im „Netzwerk Inklusion mit Medien“ andere Zugänge und Möglichkeiten des Computer-Spielens vor:

 

Spielen mit Köpfchen!

Am Stand konnte ausprobiert werden, was es heißt, ein Computerspiel ganz ohne Hände zu spielen. Die Kopfsteuerung eViacam, die über eine Webcam funktioniert, macht es möglich und über eine Leinwand können alle verfolgen, wer die meisten Punkte erhascht – ohne seine/ihre Hände zu benutzen.

 

Per Elektrorollstuhl durch die Stadt

Der E-Rolli-Simulator „Wheel Sim“ von LIFEtool aus Österreich vermittelte einen Eindruck, wie Hindernisse die ungestörte Fahrt mit dem Rollstuhl erschweren und dass es gar nicht so einfach ist, den E-Rollstuhl ohne Karambolage durch den Verkehr zu dirigieren. Bester Fahrer der Woche: „Footman“, ein junger Mann im E-Rolli, der den virtuellen E-Rolli mit den Füßen dirigierte, brach alle Rekorde: So schnell wie er hat noch niemand die Runde WheelSim geschafft!

 

Weitere Infos zu WheelSim

„WheelSim“ simuliert das Verhalten eines E-Rollstuhls auf dem Computer – mit dem Ziel, dessen Steuerung zu erlernen und zu trainieren. Mit der Entwicklung dieses Programms ist es betroffenen Kindern und Jugendlichen, aber auch erwachsenen Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter möglich, sich in einer barrierefreien, virtuellen Umgebung auf den Ein- oder Umstieg in die Bedienung eines Elektrorollstuhls vorzubereiten. Darüber hinaus sind die Diagnose und das Training der individuellen, physischen, kognitiven, auditiven und visuellen Leistungsfähigkeit als Voraussetzung für die Steuerung eines elektronisch gesteuerten Rollstuhls möglich.

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